Die Skihütte des ASCK liegt einer Höhe 1.145m auf dem Nordzipfel der Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nordschwarzwald. 

Die Hütte ist aus Holz gebaut und besteht aus vier Etagen (Keller, Erdgeschoß, 1.OG und Speicher) und bietet 22 Personen eine Übernachtungsmöglichkeit in einem 8er-, zwei 4er- und drei 2er-Zimmern. Zusammen mit auf dem Speicher aufgeschlagenen Matratzenlagern haben aber schon fünfzig Personen übernachtet. Im Keller findet sich neben dem Heizraum mit Ölheizung eine Toilette und ein Waschraum mit fließend Wasser. Die Abwasserentsorgung ist in dieser Höhe leider sehr aufwendig und daher hat Wasser sparen höchste Priorität! Im Erdgeschoss befindet sich die Küche mit einem Elektroherd und einem Holzofen, der besonders bei geringer Besucherzahl auch anstelle der Ölheizung in Betrieb genommen wird und es im Winter in der Küche erstaunlich warm werden läßt.

Hinter der Hütte steht der Holzschuppen, in dem sich das Holz für den besagten Küchenholzofen befindet, das dort 2-3 Jahre lagert und austrocknet, bevor es verbrannt wird. Auf zweimal im Jahr stattfindenden sogenannten Hüttenarbeitswochen  - eigentlich nur Wochenenden - sorgen die aktiven Mitglieder des Clubs für die Instandhaltung der Hütte, Verschönerungsarbeiten und die Versorgung mit genug Holz.

Auf der Schwarzwaldhütte des ASCK ist auch die Hohe Küche ein Begriff, und zwar im doppelten Sinne: Auf fast 1200 m wurden an diesem Ort schon immer Speisen höchsten Niveaus auf Elektroherd und Holzofen zubereitet (vom Grillen im Sommer vor der Hütte ganz zu schweigen). Hobbyköche und Gourmets sind hier in ihrem Element. Zum Feste-Feiern bietet sich die Hütte geradezu an. So lädt unsere Feuerstelle und der Schwenkgrill zu sommerlichen Grillfesten ein, und im Winter schließt sich der gemütlichen Feuerzangenbowle noch eine Rodelpartie bei Mondschein an, oder die Nacht wird mit dem ASCK - Quattrophonik - Sound - System zum Tage gemacht.

Aber auch für skifahrerische Unternehmungen im Umkreis der Hütte oder für Wanderungen im Sommer ist sie ideal. Zum Hütteninventar gehören auch etliche Schlitten  mit denen man sich auf vielfältige Weise dem Rodelsport widmen kann. Dazu eignen sich außerdem zwei LKW-Schläuche und vor allem ein mit alten Skiern bekufter Lastenschlitten: Bis zu neun Personen finden hierauf Platz, und bei Eisregen oder festgefahrener Schneedecke kann man so die 4 km von der Hütte bis zur Schwarzwaldhochstraße hinunterrodeln, was eine Mordsgaudi ist.

Wer jetzt nach all dem Geschilderten denkt: »Toll, das wäre auch was für unseren Kegelclub, so ein Wochenende auf einer Hütte - an wen muß ich mich denn da wenden?«, den müssen wir leider enttäuschen, denn an Außenstehende vermieten wir unsere Hütte nicht. Das hat zwei Gründe: Erstens ist der ASCK nicht darauf bedacht, durch Hüttenvermietungen einen Gewinn zu erzielen, und zweitens ist aufgrund der recht komplizierten Hüttentechnik, die selbst eingeweihten (angehenden) Akademikern manchmal Rätsel aufgibt, das Risiko einfach zu groß, daß durch Unkenntnis unabsichtlich Schäden entstehen (wird beispielsweise vor dem Verlassen der Hütte das Wasser nicht sachgemäß abgelassen, können beim nächsten Frost die Rohrleitungen platzen). Mit anderen Worten: Wir beseitigen lieber nur den Schaden, den wir auch selber angerichtet haben. Skiclubmitgliedern steht die Hütte dagegen jederzeit zur Verfügung.